Hunde, die in Italien keine Zukunft haben

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Hunde, die in Italien keine Zukunft haben

Beitrag  Gast am Fr 05 Apr 2013, 23:09

Diese Hunde befinden sich schon seit Jahren im Refugium bei Signora C., und noch nie hat sich jemand für sie interessiert, nie gab es auch nur eine Anfrage.

Es sind Hunde, die in Italien keine Zukunft haben und die keiner will,
ihr Schicksal ist: im Canile zu sterben

Vielleicht verliebt sich jetzt doch noch jemand in einen dieser wunderschönen Hunde?

NAOMI



Alter: 8 Jahre alt
mittlere Größe

Naomi ist als Welpe zusammen mit ihrer Schwester ins Refugium gekommen, die Schwester ist sofort adoptiert worden. Naomi ist gern Chefin und ein Brummbär, wenn sie dich nicht kennt, ist sie mißtrauisch und dominant, aber wenn sie gelernt hat, dir zu vertrauen, wird sie sehr sanft und sie folgt dir überall hin, um sich den Kopf an den Beinen zu reiben und sich dann auf den Rücken zu legen, um sich den Bauch kraulen zu lassen.
Mit anderen Hunden ist sie verträglich, immer unter der Berücksichtigung, daß sie dominant ist und daher sollten die anderen Hunde ihr gegenüber nachgiebig sein, auch weil sie eifersüchtig auf Streicheleinheiten ist und deshalb dazu neigt, sich immer dazwischen zu drängeln.


LUNA



Alter: 7 Jahre
mittlere-große Größe
Luna ist eine sehr sanfte Hündin, die einige Jahre in einem Zuhause mit ihrem Frauchen gelebt hat, und dann hat man sie ausgesetzt, deshalb klebt sie sehr an den Menschen und neigt dazu, alle Streicheleinheiten für sich zu beanspruchen.
Sie ist verträglich mit Rüden und mit Hündinnen und kann zu Menschen jeden Alters, weil sie in ihrer Anhänglichkeit dennoch feinfühlig und zart bei der Annäherung an den Menschen bleibt.


PICCHIO



Alter: 7 Jahre
mittlere - große Größe
Picchio wurde streunend auf der Straße aufgefunden, er ist verträglich mit Hündinnen und mit Menschen ist er ausgesprochen verschmust, auch mit den Menschen, die er zum ersten Mal trifft, er liebt es zu rennen und zu spielen, auch mit anderen Hunden.

SAM



Alter: 8 Jahre
kleine Größe
Sam ist ein süßer Knirps von kleiner Größe, einem Yorki ähnlich, er ist ca. 8 Jahre alt, von denen er viele Jahre im Refugium verbracht hat, er hat ein leichtes Hinken am Hinterbein von einem nicht behandelten Bruch. Mit Menschen ist Sam mißtrauisch, er läßt sich nicht streicheln, aber er hat keine Angst vor Menschen, er läuft neugierig und still um sie herum und er hat keinerlei Probleme damit, mit ihnen den Raum zu teilen.

KISS ME



Alter: 9 Jahre
mittlere Größe
Kiss me ist im Canile seit sie ein Welpe war, sie ist verträglich mit Rüden und mit Hündinnen, und sie liebt den Kontakt zu Menschen. Sie kommt heran und küßt alle, die die sie kennt, und auch die, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie kommt näher, setzt sich vor dich hin, dann gibt sie dir zuerst die Pfote, und dann legt sie sich langsam hin und streckt den Bauch in die Luft. Mit den anderen Hunden ist sie verträglich, aber dominant. Sie ist gehorsam und gelassen, aber nicht geeignet, im Garten zu leben, weil sie über jede Einzäunung klettern kann.
 
MORRIS



Alter: 7 Jahre
große Größe
Morris wurde auf der Straße gefunden, eingesammelt und ins Refugium gebracht, wo er einige Zeit brauchte, um sich einzugewöhnen. Bei Menschen ist er mißtrauisch, wenn er sie nicht kennt, bleibt er für sich, aber wenn er gelernt hat, einem zu vertrauen, dann erwartet er dich schwanzwedelnd und er ruft dich schon von Weitem mit seiner tiefen Stimme eines Wolfes...
an der Leine fühlt er sich unbehaglich, aber wenn es auf einen Spaziergang geht, entfernt er sich nie von den Tierschützern.
Er ist verträglich mit Hündinnen, während er sich nicht so gut mit Rüden versteht.

Serenella


Linda

Beschreibungen für Serenella und Linda folgen so bald wie möglich

Bei Interesse oder Fragen an mich oder an
a.lindt-lange@hundehilfe-italien.com

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Hunde, die in Italien keine Zukunft haben

Beitrag  Gast am Sa 06 Apr 2013, 16:38

.... das tragische ist, dass viele angehende Hundebesitzer unbedingt einen Welpen haben wollen und sich diesen von sonst wo her besorgen. Es gibt "Züchter" und "offizielle Hundeverkaufsstellen", bei der Bezeichnung wird mir schon übel, Suspect in unserem Lande, wir brauchen hierfür nicht ins Ausland zu schauen, deren Verantwortliche ich am liebsten den Hals umdrehen würde. Wie kann man gleichzeitig mehr als 100 Welpen - verschiedener Rassen und Mischzüchtungen - eine artgerechte Kinderstube bieten und, wenn sie etwas älter sind, eine artgerechte Haltung? Was passiert mit ihnen, wenn diese Hunde nicht schnell genug verscherbelt werden bzw. überhaupt nicht verkauft werden können? Ich mag gar nicht daran denken! Im Internet findet man "Hochglanzpräsentationen": Ein wunderschönes Haus, sehr viele Hunde einer Rasse (mit allen vorhandenen Rassen) in einem Wohnzimmer, saubere Zwinger, günstige Preise.................... Ich habe mich in Tierheimen umgeschaut und dort feststellen können, dass man sich dort unglaubliche Mühe gibt, die Tiere vernünftig zu versorgen und für sie das richtige zu Hause zu finden. Im Süden (Griechenland, Spanien..........) geht es vielen Tieren wirklich sehr schlecht. Dort erhalten sie nicht einmal die Mindestversorgung, wenn sich nicht das Glück (den Jackpot) haben, von einer Tierschutzorganisation aufgenommen und vermittelt zu werden. Deshalb, auch ein erwachsener oder kranker oder alter Hund kann der allerallerbeste Freund und Begleiter werden. Für alle, die sich kümmern: knuddel knuddel knuddel

Lady, Sternchen und Gismo daumenhoch


Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten