Pfotenverbände

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Pfotenverbände

Beitrag  Gast am Do 07 März 2013, 15:32

Das Anbringen von Pfotenverbänden ist immer eine schwierige Angelegenheit. Der Hund wird auf jeden Fall versuchen den Verband abzureißen, daher sollten das Handgelenk bzw. Sprunggelenk mit verbunden werden , um einen längeren Halt zu gewährleisten.

Die Haut an den Zehen des Hundes besitzt als eine der wenigen Hautstellen Schweißdrüsen. Bei dem Anlegen des Pfotenverbandes sollte man darauf achten, dass der Zwischenzehenraum gepolstert wird, um ein Wundreiben durch Scheuern der Zehen zu vermindern.

Vorgehen:

- Am besten den Hund auf die Seite legen
- die Verletzung genau anschauen, um ihr Ausmaß beurteilen zu können.
- Ob die Wunde genäht werden muss oder nicht, kann nur ein Tierarzt entscheiden.
- Wundreinigung / Wunddesinfektion oder nur Einbinden und ab zum Tierarzt

Verband anbringen

1. Verletze Stelle mit einem Tupfer abdecken. Wenn sich die Verletzung zwischen zwei Zehen
befindet, wird dieser Zwischenzehenraum nur durch einen Tupfer abgedeckt.

2. Den Zwischenzehenraum so polstern, dass die vorbereiteten Wattestreifen auf der
Oberseite der Pfote mit einer Hand fest gehalten werden kann und zwischen den Zehen auf
die Rückseite der Pfote umschlagen wird.

3. Die Pfote mit der Verbandswatte bis über das Sprung- bzw. Handgelenk so fest verbinden,
dass der Verband nicht rutscht, aber die Blutzirkulation nicht unnötig beeinträchtigt wird.

4. Die Verbandswatte mit einer Mullbinde oder elastischen Binde umwickeln, nicht aber über
die Verbandswatte hinweg (Gefahr einer Abschnürung).

5. Gegebenenfalls den Verband mit Klebeband an der Haut befestigen.

Wundgelaufene Ballen

Ist der Ballen wundgelaufen, müssen nicht immer riesen Verbände angelegt werden. Oft genügt es, wenn die Wunde mit Wundsalbe versorgen wird, das Tier geschont wird oder ihm eine Socke übergezogen wird, die mit Klebeband fixiert wird.

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