Zimmerpflanzen giftig oder nicht?

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Zimmerpflanzen giftig oder nicht?

Beitrag  Inge am So 10 Feb 2013, 09:31

Nachstehend in alphabetischer Ordnung diverse Zimmerpflanzen mit ihren lateinischen Namen, ihren deutschen Namen und dem Grad der möglichen Vergiftung.

Abutilon spp. Zimmerahorn, Schönmalve, Samtpappel schwach giftig Toxin und Wirkmechanismus unbekannt, Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Acalypha spp. Nesselschön, Katzenschwanz, Fuchsschwanz potentiell giftig Der Milchsaft scheint lokal reizend zu sein (enthält wahrscheinlich Diterpenester), Hautkontakt löst akute Dermatitis (Mensch) aus, bei oraler Aufnahme wäre Gastroenteritis zu erwarten.
Achimenes longiflora Schiefteller, Heisswasserpflanze vermutlich ungiftig
Adiantum spp. Frauenhaarfarn, Venushaar, Haarfarn vermutlich ungiftig
Aechmea spp. Lanzenrosette, Bromelie schwach giftig Lokale Reizung durch Calciumoxalate in den Blättern, hautreizend.
Aeonium arboreum vermutlich ungiftig
Aeschynanthus speciosus Schamblume vermutlich ungiftig
Agave spp. schwach giftig Lokale Reizung durch den Saft (Saponine, Calciumoxalate, Oxalsäure).
Aichryson domesticum vermutlich ungiftig
Allamanda cathartica Dschungelglocke, Goldtrompete potentiell giftig Toxin unbekannt, wirkt lokal reizend.
Alocasia spp. potentiell giftig Lokale Reizung durch unbekanntes Toxin und Calciumoxalate
Amaranthus caudatus vermutlich ungiftig
Ampelopsis brevipedunculata Scheinrebe, Doldenrebe schwach giftig Fälle von nesselartigen Hautausschlägen nach Berührung der Pflanze beim Menschen beschrieben.
Ananas spp. schwach giftig Lokale Reizung durch Calciumoxalate, Bromelin (keratolytisches Enzym) und Ethylacrylat.
Aphelandra squarrosa Glanzkölbchen schwach giftig Evt. Calciumoxalate, keine Vergiftungsfälle bekannt.
Apicra spiralis vermutlich ungiftig
Aptenia cordifolia vermutlich ungiftig
Araucaria excelsa Zimmertanne vermutlich ungiftig
Asparagus spp. Zierspargel schwach giftig Nur Beeren, zu erwarten wäre eine leichte Gastroenteritis.
Aspidistra elatior Schusterpalme, Schildblume, Sternschild vermutlich ungiftig
Asplenium nidus Streifenfarn, Nestfarn vermutlich ungiftig In der Literatur keine Hinweise auf potentielle Toxizität.

Beloperone guttata Zier-, Zimmerhopfen, Spornbüschchen schwach giftig Evt. Calciumoxalate, keine Vergiftungsfälle bekannt.
Billbergia nutans Zimmerhafer, Bromelie vermutlich ungiftig
Bougainvillea glabra vermutlich ungiftig
Brachychiton rupestris Australischer Flaschenbaum vermutlich ungiftig
Brunfelsia calycina potentiell giftig Wurzel enthält Alkaloide mit möglicher Wirkung auf Drüsensekretion und Atemzentrum.

Calathea spp. Korbmarante vermutlich ungiftig
Calceolaria-Hybriden Pantoffelblume vermutlich ungiftig
Camellia japonica Kamelie, Chinarose, Lorbeerrose vermutlich ungiftig
Campanula isophylla Glockenblume vermutlich ungiftig
Capsicum spp. Zierpfeffer, Zierpaprika schwach giftig Nur Früchte (Alkaloide), zu erwarten wäre eine Gastroenteritis.
Celosia argentea vermutlich ungiftig
Ceropegia woodii Leuchterblume, Herzblattleuchterblume vermutlich ungiftig
Chamaedorea elegans Bergpalme vermutlich ungiftig
Chlorophytum spp. Grünlilie, Graslilie, Spinnenpflanze, Brautschleppe, Fliegender Holländer schwach giftig Nur Samen (Saponine), zu erwarten wäre eine leichte Gastroenteritis.
Cissus antarctica Klimme, Zimmerrebe vermutlich ungiftig
Citrus sinensis Zitronenbaum vermutlich ungiftig
Clerodendron thomsonae vermutlich ungiftig
Cocos nucifera Kokospalme vermutlich ungiftig
Coffea arabica Kaffeebaum potentiell giftig Wahrscheinlich nur Samen.
Coleus-Hybriden Buntnessel, Buntlippe schwach giftig Aetherische Oele, Oxalessigsäure; Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Columnea spp. Rachenrebe vermutlich ungiftig
Cordyline spp. Keulenlilie vermutlich ungiftig
Corytholoma cardinalis vermutlich ungiftig
Cotyledon spp. potentiell giftig ZNS-Wirkung (Cotyledontoxin); Vergiftungsfälle nur durch wildwachsende Pflanzen (Südafrika).
Crassula spp. Dickblatt vermutlich ungiftig
Crossandra undulifolia Krossandre vermutlich ungiftig
Cryptanthus spp. Versteckblüte, Bromelie vermutlich ungiftig
Cyperus spp. Zyperngras, Schirmgras, Papyrusgras, Sauergras vermutlich ungiftig
Cypripedium spp. Frauenschuh, Orchidee vermutlich ungiftig
Cyrtomium spp. Stechpalmenfarn vermutlich ungiftig
Dipladenia spp. potentiell giftig Alkaloide mit möglicher Wirkung auf das ZNS.

Dizygotheca spp. Fingeraralie, Aralie vermutlich ungiftig

Echeveria spp. vermutlich ungiftig
Episcia spp. Schattenröhre vermutlich ungiftig
Erica gracilis Erika, Glockenheide, Heidekraut vermutlich ungiftig
Eurya japonica vermutlich ungiftig
Exacum affine Blaues Lieschen vermutlich ungiftig

Fatshedera lizei Efeuaralie, Aralie vermutlich ungiftig
Fatsia japonica Zimmeraralie, Aralie potentiell giftig Lokale Reizung durch Saponine, zu erwarten wäre eine Gastroenteritis.
Faucaria tigrina Tigermaul, Katzenmaul, Wolfsmaul vermutlich ungiftig
Fittonia spp. Schlangenhautpflanze vermutlich ungiftig
Fuchsia-Hybriden schwach giftig Leichte Gastroenteritis wäre möglich.

Grevillea robusta Australische Silbereiche schwach giftig Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.

Haemanthus spp. Blutblume, Elefantenohr, Puderquaste vermutlich ungiftig
Hebe andersonii Strauchveronika vermutlich ungiftig
Hibiscus rosa-sinensis Eibisch, Roseneibisch, Chinarose vermutlich ungiftig
Howea forsteriana Kentiapalme vermutlich ungiftig
Hoya spp. Wachsblume, Porzellanblume vermutlich ungiftig
Hydrangea spp. Hortensie, Wasserstrauch schwach giftig Kann Gastroenteritis und Kontaktdermatitis (Mensch) auslösen. Enthält Hydragin (cyanogenes Glycosid) und Saponine.

Impatiens spp. Fleissiges Lieschen, Springkraut, Balsamine, Rühr-mich-nicht-an schwach giftig Leichte Gastroenteritis wäre möglich.
Ipomoea violaceae Prunkwinde, Kaiserwinde, Trichterwinde potentiell giftig Samen mit psychomimetischen und halluzinogenen Wirkstoffen (Mensch: 200-300 Samen haben die gleiche Wirkung wie 300 µg LSD). Toxizität der restlichen Pflanze unbekannt.
Ixora coccinea vermutlich ungiftig

Jasminum odoratissimum vermutlich ungiftig
Juncus effusus Flatterbinse ungiftig

Lampranthus aurantiacus Mittagsblume vermutlich ungiftig
Lycaste spp. Orchidee vermutlich ungiftig

Maranta leuconeura Pfeilwurz, Zehn-Gebote-Pflanze vermutlich ungiftig
Microcoelum weddelianum Kokospälmchen vermutlich ungiftig
Microlepia speluncae Farn, Mikrolepie vermutlich ungiftig

Nematanthus spp. Kussmäulchen vermutlich ungiftig
Nephrolepis spp. Schwertfarn, Schuppenfarn vermutlich ungiftig
Nertera depressa Korallenmoos, Korallenbeere schwach giftig Toxin und Wirkmechanismus unbekannt, Fälle von Gastroenteritis sind beim Menschen beschrieben.

Odontoglossum spp. Zahnzunge, Orchidee vermutlich ungiftig

Paphiopedilum spp. Venusschuh, Orchidee schwach giftig Lokale Reizung durch Calciumoxalate (Gastroenteritis).
Passiflora caerulea Passionsblume potentiell giftig Alkaloide (Flavonoide, Saponine) mit möglicher ZNS-Wirkung; reife Früchte ungiftig.
Pelargonium spp. Geranie, Storchschnabel schwach giftig Toxine unbekannt, Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Pellaea rotundifolia Pellefarn vermutlich ungiftig
Peperomia spp. Zwergpfeffer, Pfeffergesicht schwach giftig Alkaloide mit unbekannter Wirkung. Todesfälle bei Ratten und Mäusen bei oraler Gabe von sehr grossen Pflanzenmengen.
Phlebodium aureum Tüpfelfarn schwach giftig Besitzt Vicianin als cyanogenes Glycosid und eine (R)-Oxynitrilase, welche HCN freisetzen kann.
Phoenix canariensis Dattelpalme, Phoenixpalme vermutlich ungiftig
Pilea spp. Kanonierblume schwach giftig Toxische Alkaloide werden vermutet, da Injektion von Pflanzenextrakt bei Mäusen zum Tod führte.
Platycerium bifurcatum Geweihfarn vermutlich ungiftig
Plectranthus fruticosus Harfenstrauch, Mottenkönig vermutlich ungiftig
Polystichum falcatum Schildfarn vermutlich ungiftig
Primula spp. Primel potentiell giftig Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Pteris cretica Saumfarn, Möhrenlaubfarn, Flügelfarn vermutlich ungiftig

Rhipsalidopsis spp. Osterkaktus vermutlich ungiftig
Rhoeo spp. Bootspflanze schwach giftig Unbekanntes Toxin mit lokaler Reizwirkung.
Rhoicissus rhomboidea Kaplandklimme, Königswein vermutlich ungiftig
Rochea coccinea Crassula vermutlich ungiftig
Ruellia spp. vermutlich ungiftig

Saintpaulia ionantha, Usambaraveilchen, schwach giftig Alkaloide mit unbekannter Wirkung. Injektion von Pflanzenextrakt führte bei Mäusen zum Tod.
Sanchezia nobilis vermutlich ungiftig
Sansevieria spp. Bogenhanf, Schwiegermutterzunge potentiell giftig Enthalten wahrscheinlich ein hämolytisches Saponin. Ratten starben nach Injektion von 3 g/kg KGW Pflanze i.p., Mäuse zeigten nach oraler Aufnahme von Blättern keine Symptome, nach der Aufnahme von Blüten starben 30%. Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Saxifraga spp. Steinbrech vermutlich ungiftig
Schefflera spp. Strahlenaralie, Aralie schwach giftig Oxalate, Gastroenteritis wäre möglich.
Sedum spp. Fetthenne, Mauerpfeffer schwach giftig Toxische Alkaloide, genauer Wirkmechanismus unbekannt. Lokale Reizung möglich.
Selaginella spp. Mooskraut, Moosfarn vermutlich ungiftig
Setcreasea purpurea Rotblatt vermutlich ungiftig
Sinningia-Hybriden Gloxinie vermutlich ungiftig
Sonerila spp. vermutlich ungiftig
Sparmannia africana Zimmerlinde schwach giftig Unbekannte Wirkstoffe. Fälle von Dermatitis und Ekzemen sind beim Menschen beschrieben.
Stephanotis floribunda Kranzschlinge vermutlich ungiftig

Thunbergia alata, Schwarzäugige Susanne, vermutlich ungiftig
Tillandsia lindenii Tillandsie, Bromelie vermutlich ungiftig
Tolmiea menziesii Huckepackblume, Henne-mit-Küken schwach giftig Fälle von Kontaktdermatitis sind beim Menschen beschrieben.
Tradescantia spp. Dreimasterblume, Ampelkraut, Wasserranke schwach giftig Unidentifizierte Reizstoffe, evt. Calciumoxalate. Fälle von Dermatitis sind beim Menschen beschrieben.

Veronica andersonii vermutlich ungiftig
Vriesea spp. Vriesee, Bromelie vermutlich ungiftig

Yucca spp. vermutlich ungiftig

Zebrina spp. Zebrakraut, Zebra-Ampelpflanze vermutlich ungiftig

Besser mal alle "eigenen Pflanzen" daraufhin kritisch nachlesen!
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Re: Zimmerpflanzen giftig oder nicht?

Beitrag  Gast am Do 07 März 2013, 11:36

Bei Yuccapalmen bin ich mir ziemlich sicher, dass sie giftig sind. Timmi hat mal ein Blatt von unserer gefressen, danach waren wir beim TA....


Giftige Pflanzen für Hunde
Obwohl Hunde im Vergleich zu Katzen weniger oft an Pflanzen fressen, ist auch hier bei vielen Pflanzen Vorsicht geboten. Vor allem durch das Wühlen und Graben im Garten, im Wald oder auf dem Feld können Hunde Pflanzen fressen, die für sie giftig sind. Vor allem im Zimmer gibt es viele giftige Pflanzen für Hunde. Generell gelten alle Frühblüher, wie Osterglocken, Maiglöckchen oder die Hyazinthe als giftige Pflanzen.

Bei den Pflanzen unterschiedet man zwischen den giftigen und den hochgiftigen Pflanzen für Hunde. Zu den hochgiftigen Pflanzen gehören, wie auch bei den Katzen, die Dieffenbachie, die Prachtlilie und der Weihnachtsstern. Auch bei Hunden kann bei diesen Pflanzen der Tod eintreten, wenn sie Pflanzenteile fressen.

Zu den Modeerscheinungen bei Zimmerpflanzen gehört in vielen Haushalten auch die Avocado. Hier ist es wichtig, dass der Hund nicht mit dem Fruchtfleisch und dem Kern in Berührung kommt. Dies vor allem deshalb, weil es keine Therapie gibt, mit der man diese Vergiftung behandeln kann. Vorsicht geboten ist auch bei einigen Obstsorten, wie der Weintraube. Hier sind nicht nur die Blätter gefährlich, auch die Früchte sind giftig. Daher sollten Weinranken und auch Weintrauben und Rosinen außerhalb der Reichweite von Hunden aufbewahrt werden.

Eine besonders giftige Pflanze für Hunde sind allgemein die Wolfsmilchgewächse. Hierzu gehören neben dem Weihnachtsstern auch der Christusdorn oder die Yucca-Palme. Gefährlich sind diese Pflanzen vor allem wegen des giftigen Pflanzensaftes, der schon dann austritt, wenn ein Trieb oder Blatt entfernt wird. Andere Pflanzen, die für den Hund gefährlich sind und sehr beliebte Zimmerpflanzen ... sind die Monstera, das Alpenveilchen oder der Efeu in allen Variationen.

Ist die Yucca-Palme giftig?

Darüber gibt es recht unterschiedliche Aussagen und auch verschiedene Angaben in Nachschlagewerken. Besonders bei kleineren Tieren wie Kaninchen hat es wohl schon Vergiftungserscheinungen gegeben. Laut Tierärzten soll es auch schon Tödesfälle gegeben haben. Die in der Pflanze enthaltenen Saponine können Schleimhautreizungen verursachen. Auch sollen sie wohl rote Blutkörperchen zerstören können. Man sollte also keine Teile der Yucca essen, da es osnst zu Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall kommen kann.


Quelle: http://www.hausgarten.net/gartenpflege/tiere/giftige-pflanzen-fuer-hunde.html

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